QiGong

Foto Barbara Fässler
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Die chinesischen Meditations- und Konzentrationsübungen haben die Aufgabe, den Körper und den Geist zu kultivieren. Das Nähren und Erhalten der Gesundheit stehen im Vordergrund. Qigong dient der Prävention und kann Krankheiten vorbeugen. Dahinter verbirgt sich der Grundgedanke, dass es einfacher ist, Krankheiten vorzubeugen als bestehende zu heilen. So soll das Praktizieren von Qigong unsere Lebensenergie stärken und uns zu einem langen Leben verhelfen. Das Leben soll nicht nur verlängert, sondern auch in einer geistig wachen und körperlich vitalen Verfassung bis zum Ende geführt werden können.

Foto Barbara Fässler
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In chinesischer Sprache bedeutet "Qi" übersetzt: Atem, Energie, Fluidum. "Gong" bedeutet im Chinesischen: Arbeit, Können, Fähigkeit. So kann man Qigong im übertragenen Sinn übersetzen mit: Arbeiten mit Energie, kontinuierliches Arbeiten am Qi oder die Fähigkeit und das Können, mit Qi umzugehen.

Darunter verstehen wir Körperübungen, die der Harmonisierung und Stabilisierung des Energiehaushaltes im ganzen Körper dienen. Im Qigong sprechen wir davon, äusserlich ruhig und innen in Bewegung zu sein, beim Taijiquan hingegen genau vom Gegenteil, nämlich aussen in Bewegung und innen in der Ruhe zu sein.

 

Das Qigong ist Grundlage der chinesischen Medizin. In ihr liegt das Wissen über die Urkraft des Qis im Universum verwurzelt. Durch das Praktizieren von Qigong ist es uns möglich, das Qi in unserem Körper zu mehren, zu pflegen, und zu kultivieren. Das Qi kann durch die Meridiane, die Leitbahnen des Qis, direkt zu unseren Organen geleitet werden und sie dabei anregen und stärken.