Taiji Quan

Der Ursprung des Taijiquan liegt im alten China.  Der Legende nach hatte ein taoistischer Mönch im 12. Jahrhundert in den Wudang-Bergen einen Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich beobachtet. Die Schlange war mit ihren fliessenden Bewegungen stets bereit für Angriff und Verteidigung und somit dem Kranich überlegen. Taijiquan & Qigong gehören zu den inneren Kampfkünsten. Bei den inneren Stilen liegt der Schwerpunkt auf dem Verbinden von bewusster Konzentration, Atmung und Bewegungsabläufen in vollkommener Harmonie.

 

Foto von Nicola Mercurio
Foto von Nicola Mercurio

Das Erlernen und kontinuierliche Praktizieren der Bewegungsabläufe ermöglichen uns einen inneren Zugang zu Ruhe, Kraft und lebendigem Erleben. Die Übungen erfordern körperliche und geistige Beweglichkeit und die Motivation für eine aktive Auseinandersetzung mit der inneren und äusseren Haltung. Das Erlernen von Taijiquan und Qigong ist unabhängig von Geschlecht, Alter und Religion. 

 

Mit dem Praktizieren von Taijiquan ist es möglich, unser Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.  Durch die achtsamen und natürlichen Bewegungsabläufe wird unser Gleichgewicht verbessert, die Muskulatur gestärkt, der Blutkreislauf angeregt und die Gelenke geschmeidig gehalten. Das hat Auswirkung auf unseren gesamten Alltag; sei es im Beruf, beim Wandern, Joggen, Gartenarbeit jegliche Tätigkeit wird positiv beeinflusst.

Mit Taijiquan ist es uns möglich, ein neues Körpergefühl zu entwickeln und einen wachen, klaren Geist zu erhalten. Der ganzheitliche Aspekt von Taijiquan harmonisiert Körper, Geist und Seele. 

Taijiquan kann bis ins hohe Alter praktiziert werden und ist für Männer und Frauen gleichermassen von grossem Nutzen. Ausserdem ist es in nahezu allen Lebenslagen auszuüben, sowohl in Krisenzeiten wie in Hochphasen.